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Behandlung von Durchblutungsstörungen

Periphere Arterielle Verschlußkrankheit (pAVK)

Röntgendarstellung der Beingefäße
Röntgendarstellung der Beingefäße

pAVK ist die Abkürzung für den medizinischen Ausdruck "Periphere Arterielle Verschlusskrankheit". Verharmlosend wird diese gefährliche Durchblutungsstörung umgangssprachlich auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet.

Durchblutungsstörungen sind eine wahre Volkskrankheit: Mit zunehmendem Alter, jedoch auch durch eine ungesunde Lebensweise, verlieren die Gefäße an Elastizität und können sich durch Ausbildung von Auflagerungen im Gefäß verengen. Durchblutungsstörungen können durch einen akuten Verschluß plötzlich mit einem akuten Beinschmerz und einem starken Abblassen oder eher chronisch durch zunehmende Schmerzen im Bein beim Gehen mit Verkürzung der Gehstrecke (Schaufensterkrankheit)  auftreten. Die PAVK ist bei älteren Menschen über 65 Jahre häufiger.

Ultraschalluntersuchung der Beingefäße
Ultraschalluntersuchung der Beingefäße

Wie bemerke ich eine PAVK?

Bei einer pAVK werden die  betroffenen Körperteile, Beine und Füße nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt (vergl. KHK am Herzen). Im Anfangsstadium reicht die Durchblutung noch aus, so dass beim Laufen auftreten noch keine Beschwerden (Stadium I).  Bereits in diesem Stadium können wir mit Ultraschall Gefäßveränderungen nachweisen.

Bei zunehmenden Gefäßverengungen treten Schmerzen in der Wade beim Gehen auf.  Die ersten Anzeichen der Krankheit werden oft nicht ernst genommen. Erst wenn Schmerzen beim Gehen oder gar im Ruhezustand  (Stadium II-III) auftreten, gehen die Betroffenen zum Arzt. Allerdings sucht nicht einmal die Hälfte der über 65-Jährigen, die gelegentlich Beinbeschwerden haben, den Arzt auf.

Wir überprüfen die Blutversorgung (im Volksmund die Durchblutung) der Extremitäten klinisch, plethysmographisch  sowie mit Gefäßultraschall.  Bei einer "Schaufensterkrankheit" (Claudicatio intermittens) findet man mit angiologischen Untersuchungsmethoden nahezu regelhaft eine Engstelle (Stenose) oder einen Verschluß (Gefäß-Ultraschallbilder ähnlich s Carotisplaque). In seltenen Fällen benötigen wir Zusatzinformationen durch eine MRT-Angiographie.

Die Behandlung erfolgt anschließend stadiengerecht.

Gefäßdiagnostik (Verschlußdruckmessung, VVP, LRR, akrale Oszillographie auch mit Kälteprovokation)

Zur funktionellen Beurteilung einer Durchblutungsstörung der Beingefäße dient die Bestimmung der Gehstrecke und die Beurteilung der Verschlußdrucke (ABI – Ankle-Brachial-Index) das Verhältnis zwischen den Drucken an den oberen und unteren Extremitäten. Dabei sind für uns nicht nur die reinen Druckwerte sondern auch die Hämotachygramme (Flußkurven) wichtig.

Besonders bei Fragestellungen zur Microzirkulation (Funktionstörungen der kleinste Gefäße) nutzen wir neben den Ultraschalluntersuchungen die Möglichkeiten der akralen Oszillographie oder plethysmographische Verfahren.

Wir überprüfen die Blutversorgung (im Volksmund die Durchblutung) der Extremitäten klinisch, plethysmographisch  sowie mit Gefäßultraschall.  Bei einer "Schaufensterkrankheit" (Claudicatio intermittens) findet man mit angiologischen Untersuchungsmethoden nahezu regelhaft eine Engstelle (Stenose) oder einen Verschluß (Gefäß-Ultraschallbilder ähnlich s Carotisplaque). In seltenen Fällen benötigen wir Zusatzinformationen durch eine MRT-Angiographie.

Die Behandlung erfolgt anschließend stadiengerecht.

Besonders bei Fragestellungen zur Microzirkulation (Funktionstörungen der kleinste Gefäße) nutzen wir neben den Ultraschalluntersuchungen die Möglichkeiten der akralen Oszillographie oder plethysmographische Verfahren.